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Fußball, gut für die Gesundheit?

Fußball – auch Frauen profitieren davon!

Eine sportwissenschaftliche Untersuchung ergab, dass es sich auf die Gesundheit von Frauen gut auswirkt, Fußball zu spielen. In der Studie wurden drei Gruppen von untrainierten Frauen im Alter zwischen 20 und 47 Jahren 14 Wochen lang verglichen. Die erste Gruppe spielte einmal die Woche Fußball, die zweite betrieb Jogging, die dritte betätigte sich gar nicht sportlich.

Das Ergebnis: Bei der ersten Gruppe, die Fußball gespielt hatte hatten sich die Cholesterin, die Puls- wie auch die Fettwerte mehr verbessert als bei den Frauen, die regelmäßig Joggen gegangen waren. Die Frauen, die gar keinen Sport getrieben hatten, zeigten keine Veränderungen. Bei einer ähnlichen Studie, die über 12 Wochen mit männlichen Probanden durchgeführt wurde, kamen die Forscher zu ähnlichen Ergebnissen.

Weitere positive Effekte

Weitere positive Ergebnisse zeigten die Untersuchungen der Knochendichte und der Belastungsfähigkeit der Muskeln, vor allem der Wadenmuskulatur. Die Probandinnen der Fußballgruppe zeigten wesentlich bessere Ergebnisse als die der anderen beiden Gruppen.

Bessere Gesundheit „durch den ständigen Wechsel zwischen Gehen, Laufen und Sprinten“ beim Fußball

(Fachärztin Cordelia Schott)

Was ist Grund dieser positiven Entwicklungen? Die Fachärztin für Orthopädie und Sportmedizin Cordelia Schott sieht eine mögliche Begründung für die verbesserten Werte der ersten Gruppe in der Tatsache, dass „durch den ständigen Wechsel zwischen Gehen, Laufen und Sprinten, verknüpft mit unterschiedlichen Belastungen, sowohl schnell als auch langsam kontrahierende Muskelfasern aktiviert werden.“ Gerade die häufigen Sprints bringen den Körper richtig auf Trab. Diese wirken sich besonders gut auf das Herz-Kreislauf-System aus. Fußball verbrennt bis zu 1.000 Kalorien!

Auch bei den Joggerinnen sank der Puls und die Fettmasse. Allerdings konnten bei den Kickerinnen deutlich verbesserte Cholesterinwerte verzeichnet werden. Auch die Belastungsfähigkeit der Muskeln und die Knochendichte hatten sich positiver entwickelt. Cordelia Schott erklärt: „Mit einer hohen Knochendichte verringert sich das Risiko für Stürze und Knochenbrüche“.

Höheres Verletzungsrisiko?

Viele wenden ein: „Das Verletzungsrisiko ist gerade beim Frauenfußball sehr hoch“. Diese Aussage ist nicht ganz aus der Luft gegriffen. Auch bei den Frauen im Profifußball ist das Spiel in den letzten Jahren schneller und dynamischer geworden. Das bedeutet logischerweise auch, dass sich die Zahl der Verletzungen erhöht hat. Im Viertelfinale gegen Japan musste beispielsweise Deutschlands Kim Kulig mit einem Kreuzbandriss ausgewechselt werden. Zwar scheint es, als spielten Frauen insgesamt vorsichtiger und reagierten früher auf bestimmte Signale ihres Körpers, allerdings können solche schweren Verletzungen nie völlig ausgeschlossen werden.

Allerdings übertreffen die positiven Auswirkungen auf den Körper die Verletzungsrisiken bei weitem. Wichtig ist beispielsweise die richtige Ausrüstung. Schienbeinschoner, am besten mit Knöchelschutz sind unabkömmlich. Wie für alle Sportler gilt auch hier die Regel: Wer auf Körpersignale achtet und sich seiner Grenzen bewusst ist betreibt gesunden Sport.

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